Prävention


Prävention von Essstörungen

Das FrauenGesundheitsZentrum Heidelberg deckt mit persönlicher und telefonischer Fachberatung, Gruppenangeboten, Selbsthilfeangeboten, Vernetzungsarbeit und Kooperationsprojekten alle Bereiche der Prävention ab:

  • Universelle Prävention richtet sich an die gesamte Bevölkerung eines Landes, eines Landkreises, einer Stadt oder auch an Mitarbeiter eines Betriebes oder an Schüler einer Schule oder Schulklasse.
  • Selektive Prävention richtet sich an Gruppen oder Personen, die auf Grund bestimmter bekannter Bedingungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, später psychische Erkrankungen zu entwickeln (z. B. Kinder suchtkranker Eltern, Jugendliche mit verminderten Zukunftschancen wie Schulabbrecher oder ohne Ausbildungsplatz oder Menschen in Stadtteilen mit hoher Kriminalität).
  • Indizierte Prävention richtet sich an gefährdete Einzelpersonen, die auf Grund ihre bereits vorhandenen problematischen Verhaltensweisen oder Erkrankungssymptomen gefährdet sind, eine klinisches Störungsbild zu entwickeln.

Ziele der Prävention von Essstörungen

  • Frühzeitige Erkennung von gestörtem oder problematischem Essverhalten
  • Fachberatung und rechtzeitige Einleitung von Maßnahmen zur Behandlung und Therapie
  • Risikogruppen-spezifische Maßnahmen
  • Förderung von Schutzfaktoren
  • Förderung von Selbst-, Sozialen und Risikokompetenzen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Aufklärung und Wissensvermittlung
  • Unterstützung und Hilfe aus dem Umfeld von Betroffenen